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5.8.14 14:45


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Die ersten Tage und warum ich jetzt doch einen Blog schreibe.

Merhaba!

 

Eigentlich wollte ich gar keinen Blog schreiben, ich bin schließlich nur 7 oder 8 Wochen hier in der Türkei. Da ich aber momentan alles per Whats app oder Facebook mehrfach erzähle, tu ich es jetzt doch. Und außerdem (und das ist wohl der wichtigerere Grund) liege ich mit einem ausklingenden Sonnenstich in der Hängematte herum und habe nichts Besseres zu tun ;-)

 

Ich bin jetzt seit Freitag hier und bin direkt ins Chaos gestartet. Gut, dass ich in Köln/ Bonn noch vor dem Start um 04.25 eingeschlafen und erst bei der Landung in Antalya wieder aufgewacht bin. Andernfalls wäre der Tag wohl sehr, sehr anstrengend geworden. Am Flughafen holte Katharina, bei der ich wohne und der Hippo Horses gehört, mich ab und erzählte mir, dass wir erst noch in die Innenstadt müssten, um 2 Pferde zu holen. Die waren 3 Tage vorher von ihrem Besitzer mitten in der Stadt "ausgesetzt" worden und Katharina hatte die verstörten und verletzten Pferde morgens eingefangen, um sie mitzunehmen. Die Polizei wartete bereits auf uns und wir organisierten einen Transport. Als der 3 Stunden (!) später kam, traf quasi zeitgleich auch der eigentliche Besitzer mit Verstärkung ein. Eine Stunde lang wurde geschrieen, gedroht und Handgreiflichkeiten wurden ausgetauscht. Dann beendete die Polizei das Ganze, gab dem Besitzer die Pferde und uns Geleitschutz und wir konnten uns endlich auf dem Weg zum Hof machen. Dass die Leute da wohl ziemlich gefährlich und bewaffnet waren und drohten, das Haus in Brand zu stecken (was von der Polizei für nicht unwahrscheinlich gehalten wurde), erfuhr ich erst später. War vielleicht besser, sonst hätte ich das Ganze wohl nicht nur interessant und etwas abstrus gefunden, sondern hätte doch ein wenig Schiss gehabt...

 Die nächsten Tage hatte ich dann Zeit mich einzuleben und alle kennenzulernen: Katharinas Mann Rager, ihre Tochter Selen, Jill und Mathilde (Besuch aus Frankreich), 6 Pferde, 3 Hunde, 5 Katzen, 3 Hühner und ziemlich viele Nachbarn und Bekannte. Morgens fangen wir um 06.00 Uhr an, machen von 10.00- 16.00/ 17.00 Uhr Pause und dann um 21.00 Uhr Feierabend. Viel Sonne, viel Bewegung, viele Menschen, viel Pferdearbeit und viel gutes Essen beschreibt´s am besten.

 

Dass ich jetzt hier mit ausklingendem Sonnenstich und ziemlich heftigem Sonnenbrand liege, habe ich dem gestrigen Wandern zu verdanken. Katharina war 20 Jahre lang Wanderführerin und bietet ab nächstem Jahr wieder Touren an. Eine wollten wir gestern ausprobieren: 9.00 Uhr Beginn, 20 km, Anfängerniveau - kein Problem, bin ich dabei! So der Plan. Umsetzung: 12.00 in der Mittagshitze los, Steilküste, erste Hälfte klettern, zweite Hälfte Serpentinen ohne Schattenplätze, wird nächstes Jahr als "Advanced- Tour" angeboten. Fazit: fast 4 Stunden pralle Sonne, 12 Liter Wasser zu viert, ziemlich schöne Gegend. Abends wegen dem Sonnenstich bei einer Essenseinladung eingeschlafen. War vielleicht besser, durch den Sonnenbrand an Schultern und Rücken war nachts nicht so viel mit schlafen...

 

Ansonsten ist´s hier gar nicht so anders als zuhause. Die wichtigsten Unterschiede liegen wohl darin, dass man zu jeder Mahlzeit Knoblauch essen kann, nachts vom Muezzin geweckt wird (man gewöhnt sich dran), JEDER verdammt freundlich ist (wenn gerade kein Essen oder Tee angeboten wird, wird ziemlich gerne geküsst) und mir hier beim Schreiben zwischendurch eine Feige auf den Kopf oder den Laptop fällt. Sind zwar weich, kleben aber ziemlich...Solltet ihr also wider Erwartens nichts mehr von mir hören, ist meine Tastatur verklebt.

 

Güle güle!

5.8.14 14:29





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